Die Lücke zwischen ERP und CRM sieht in den meisten Unternehmen gleich aus: Der Vertrieb bietet im CRM an, und die Buchhaltung legt denselben Kunden im ERP ein zweites Mal an.
01. Richtung festlegen
Welches System besitzt welche Daten? Die Regel: Das ERP besitzt Kundenstamm und Produktpreise, das CRM Verkaufschancen und Aktivitäten. Ohne diese Entscheidung überschreiben sich beide Systeme gegenseitig.
02. Fluss des Kundenstamms
Wird im CRM eine Chance gewonnen, entsteht der Kunde im ERP, und die zurückgegebene Debitorennummer wird ins CRM geschrieben. Dieser eine Schritt beendet weitgehend doppelte Kundenstammsätze.
03. Auftragsfluss
Ein im CRM freigegebenes Angebot wird im ERP zum Verkaufsauftrag. Preis- und Rabattprüfung muss im ERP erfolgen; der aus dem CRM kommende Betrag darf nicht ungeprüft übernommen werden.
04. Der Rückfluss
Werden Liefer-, Rechnungs- und Zahlungsstatus vom ERP ins CRM zurückgeschrieben, kennt der Vertrieb die Lage vor dem Kundenanruf. Das ist die größte Lücke einseitig gebauter Integrationen.
05. Fehlerbehandlung
Synchronisationsfehler dürfen nicht still bleiben. Ein fehlgeschlagener Satz gehört in eine Warteschlange, die verantwortliche Person ist zu benachrichtigen, und nach Korrektur muss ein erneuter Versuch möglich sein.
06. Schrittweise beginnen
Versuchen Sie nicht, am ersten Tag jedes Feld zu synchronisieren. Beginnen Sie mit dem Kundenstamm, prüfen Sie, dass es läuft, und ergänzen Sie dann Auftrags- und Statusfluss.