Power-BI-Reportingsysteme
Lebendige Management-Dashboards, die Entscheidungen von der Intuition zu den Daten verlagern. Von der Einrichtung bis zur Schulung, vom Modell bis zum Dashboard – alles aus einer Hand.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Es könnte so sein
Alle Ihre Quellen vereinen sich in einem einzigen Datenmodell. Die Dashboards aktualisieren sich selbst; jeder blickt auf dieselbe richtige Zahl. Fragen sind schon vor dem Meeting beantwortet – das Meeting bleibt der Entscheidung.
Was Ihre Dashboards im Feld leisten
Entscheidungen in Echtzeit
Ihre Vertriebs-, Bestands- und Produktionsdaten fließen in Echtzeit in die Dashboards. Ihre Führungskräfte entscheiden anhand des aktuellen Bildes, ohne auf das Monatsende zu warten.
Abteilungsbasierte Dashboards
Vom Vertrieb bis zur Finanzabteilung, vom Lager bis zur Produktion beobachtet jedes Team seine eigenen Kennzahlen auf seinem eigenen Bildschirm. Alle blicken auf dieselben Daten und sprechen dieselbe Sprache.
Self-Service-Reporting
Ihre Teams warten für eine neue Frage nicht auf die IT; sie ziehen sich die Antwort selbst aus ihrem eigenen Dashboard. Die Warteschlange der Berichtsanfragen wird Geschichte.
Sicherer Zugriff von überall
Erreichen Sie die Dashboards vom Büro, aus dem Feld und mobil mit demselben Berechtigungsschema. Die Daten verhalten sich genau so, wie Sie definiert haben, wer was sehen darf.
Zusammenfassende Dashboards für Führungskräfte
Auf dem Bildschirm des Geschäftsführers nur der Puls des Geschäfts: Umsatz, Inkasso, Bestand und Produktion auf einen Blick. Wer Details will, klickt und taucht tiefer ein.
Trend- und Abweichungsverfolgung
Posten, die von den Erwartungen abweichen, zeigen sich von selbst: fallende Marge, langsameres Produkt, anschwellender Bestand. Das Problem meldet das Dashboard, nicht ein Bericht.
Welches Visual beantwortet welche Frage?
Die 20 Power-BI-Visuals, die wir in Beratungsprojekten am häufigsten aufsetzen: ihre Funktion, ihr richtiger Einsatz und echte Beispiele aus den Prozessen von ERP, CRM, WMS, MRP, Finanzen, Vertrieb, Produktion, Logistik und Personalwesen.
Card — Einzelwertkarte
Grundlegende KennzahlZeigt den aktuellen Wert eines einzelnen Measures in großer Schrift; Standard für die Kennzahlen, die eine Führungskraft auf den ersten Blick sehen soll, im oberen Band eines Dashboards.
Beispiele aus der Praxis: Finanzen: monatlicher Nettogewinn · Vertrieb: offener Bestellbetrag · WMS: Anzahl ausstehender Versände · HR: Anzahl aktiver Mitarbeiter
KPI
Grundlegende KennzahlZeigt den Wert nicht allein, sondern zusammen mit Ziel, Trend und Statusfarbe. Es ergänzt die Frage „wo stehen wir“ um die Antwort „wo stehen wir gemessen am Ziel“.
Beispiele aus der Praxis: Vertrieb: Umsatz vs. Monatsziel · Produktion: OEE vs. Ziel · Logistik: Termintreue vs. SLA
Table — Tabelle
TabellarischZeigt das zeilengenaue Detail selbst; es ist das Visual des Datensatzes, nicht der Zusammenfassung. Hier steigen Operationsteams in die Frage „welche Datensätze“ ein.
Beispiele aus der Praxis: CRM: Liste offener Opportunities · Logistik: Versandplan des Tages · Finanzen: überfällige Rechnungen
| Kunde | Opportunity | Phase | Betrag |
|---|---|---|---|
| Yılmaz Hırdavat | Jährliche Liefervereinbarung | Angebot | ₺84.000 |
| Demir Yapı Market | Regionalvertretung | Gespräch | ₺126.500 |
| Aksa Ticaret | Projektversand | Vertrag | ₺59.200 |
Matrix — Pivot-Tabelle
TabellarischBietet mit Zeilen- und Spaltenhierarchien eine mehrdimensionale Zusammenfassung; es ist das Power-BI-Pendant zur Excel-Pivot-Gewohnheit. Mit Zwischensummen und Drilldown steigt man ins Detail.
Beispiele aus der Praxis: Vertrieb: Umsatzmatrix Region × Monat · Finanzen: Ausgaben Kostenstelle × Monat · Produktion: Produktionsmenge Linie × Schicht
| Region | Jan | Feb | Mar | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Marmara | ₺1,84M | ₺1,91M | ₺2,06M | ₺5,81M |
| Ege | ₺0,92M | ₺0,88M | ₺1,04M | ₺2,84M |
| Zentralanatolien | ₺0,61M | ₺0,74M | ₺0,79M | ₺2,14M |
| Gesamt | ₺3,37M | ₺3,53M | ₺3,89M | ₺10,79M |
Line Chart — Liniendiagramm
TrendLiest die Veränderung über die Zeit ab; Trend, Saisonalität und Bruchpunkte sind hier am klarsten sichtbar.
Beispiele aus der Praxis: Vertrieb: 12-Monats-Umsatztrend · Produktion: tägliche Ausschussquote · HR: monatliche Fluktuationsrate
Clustered Column Chart — gruppierte Säule
TrendVergleicht Kategorien mit nebeneinanderstehenden Säulen; erste Wahl für paarweise Vergleiche wie „dieses Jahr / Vorjahr“.
Beispiele aus der Praxis: Vertrieb: Umsatz dieses Jahr–Vorjahr nach Region · MRP: geplante–tatsächliche Produktionsmenge
Clustered Bar Chart — gruppierter Balken
TrendDie horizontale Form des Säulendiagramms; es bewahrt die Lesbarkeit, wenn Kategorienamen lang sind oder es viele Kategorien gibt.
Beispiele aus der Praxis: HR: offene Stellen nach Abteilung · Vertrieb: Umsatzrangfolge nach Produktgruppe · WMS: Rückgabemenge nach Lager
Stacked Column Chart — gestapelte Säule
KompositionZeigt die Summe und die Komponenten innerhalb der Summe gleichzeitig; es ist das Visual für die Frage „woher kommt die Summe“.
Beispiele aus der Praxis: Vertrieb: Kanalaufteilung des Monatsumsatzes (Händler / Außendienst / E-Commerce) · Finanzen: monatliche Verteilung der Ausgabenposten
Pie Chart — Kreisdiagramm
KompositionZeigt den Anteil eines in wenige Teile geteilten Ganzen. Kreisdiagramme mit mehr als fünf Segmenten sind unlesbar – es ist das Visual, zu dem wir in der Beratung am häufigsten „vereinfachen“ sagen.
Beispiele aus der Praxis: Vertrieb: Kanalanteile · Finanzen: Verteilung des Ertrags nach Geschäftsbereich
Donut Chart — Ringdiagramm
KompositionDie Form des Kreisdiagramms mit hohler Mitte; der Raum in der Mitte dient dazu, den Gesamtwert zu zeigen, und vereint Anteil und Summe in einem Visual.
Beispiele aus der Praxis: WMS: Verteilung des Bestandswerts nach Lager · HR: Verteilung der Belegschaft nach Vertragsart
Treemap
KompositionZeigt Anteile mit ineinander verschachtelten Rechteckflächen; das richtige Werkzeug, wenn es zu viele Kategorien für ein Kreisdiagramm gibt und eine Hierarchie vorliegt.
Beispiele aus der Praxis: Vertrieb: Produktgruppe → Umsatzanteil des Produkts · WMS: Verteilung der Standortauslastung · Finanzen: Ausgabenanteile der Kostenstellen
Waterfall Chart — Wasserfalldiagramm
FlussZeigt wie eine Brücke, welche Posten von einem Anfangs- bis zu einem Endwert erhöhen oder senken; es ist das Standard-Visual der Abweichungsanalyse (variance).
Beispiele aus der Praxis: Finanzen: Brücke Budget → Ist · WMS: Anfangsbestand → Zu-/Abgang → Endbestand · Vertrieb: Vorjahr → Preis-/Mengeneffekt → dieses Jahr
Funnel Chart — Verkaufstrichter
FlussZeigt die schrittweise Verengung eines mehrstufigen Prozesses; in welcher Phase Verluste auftreten, ist auf einen Blick sichtbar.
Beispiele aus der Praxis: CRM: Opportunity → Angebot → Vertrag → Bestellung · HR: Bewerbung → Interview → Angebot → Einstellung
Gauge — Anzeige
Grundlegende KennzahlZeigt auf einem Zifferblatt, wie weit ein Wert sein Ziel erfüllt; geeignet für die Zielverfolgung einer einzelnen Kennzahl.
Beispiele aus der Praxis: Finanzen: monatliches Inkassoziel · Callcenter: SLA-Einhaltung · Produktion: Kapazitätsauslastung
Scatter Chart — Streudiagramm
BeziehungZeigt die Beziehung zwischen zwei Kennzahlen mit Punkten; die Blasengröße trägt eine dritte Kennzahl. Es ist das Visual für Segmentierung und die Entdeckung von Ausreißern.
Beispiele aus der Praxis: Vertrieb: Umsatz × Rentabilität je Kunde · Produktion: Liniengeschwindigkeit × Ausschussquote · Logistik: Distanz × Lieferzeit
Map — Karte
StandortZeigt Kennzahlen auf der Geografie; es ist die Antwort auf Fragen zu regionaler Dichte und Verteilung.
Beispiele aus der Praxis: Vertrieb: Umsatzdichte nach Provinz · Logistik: Lieferpunkte · B2B: geografische Verteilung des Händlernetzes
Slicer — Filter
InteraktionKein Visual, sondern das Interaktionselement des Dashboards: Der Benutzer wählt selbst Zeitraum, Region oder Produktgruppe; die gesamte Seite wird in diesem Kontext neu berechnet.
Beispiele aus der Praxis: Alle Dashboards: Zeitraumauswahl · Vertrieb: Regions-/Vertreterauswahl · WMS: Lagerauswahl
Decomposition Tree — Zerlegungsbaum
Künstliche IntelligenzVisualisiert die Ursachenanalyse, indem es eine Kennzahl Schritt für Schritt in die von Ihnen gewählten Dimensionen zerlegt; es ist die interaktive Antwort auf „woher kommt dieser Rückgang“.
Beispiele aus der Praxis: Vertrieb: Umsatzrückgang → Region → Händler → Produkt · Produktion: Ausschuss → Linie → Schicht → Bediener
Key Influencers — Einflussfaktoren
Künstliche IntelligenzErklärt, welche Faktoren ein Ergebnis (z. B. Stornierung, Verspätung, niedrige Marge) statistisch am stärksten beeinflussen; übersetzt maschinelles Lernen in die Sprache der Berichte.
Beispiele aus der Praxis: CRM: Faktoren der Kundenabwanderung · Logistik: Bedingungen, die späte Lieferungen erhöhen · HR: Faktoren, die die Kündigungswahrscheinlichkeit beeinflussen
Smart Narrative — intelligente Erzählung
Künstliche IntelligenzVerwandelt die hervorstechenden Erkenntnisse der Visuals einer Seite automatisch in Text; es erzeugt eine Management-Zusammenfassung, die sich mit jeder Filteränderung selbst aktualisiert.
Beispiele aus der Praxis: Managementdashboard: wöchentlicher Zusammenfassungsabsatz · Vertrieb: Periodenabschlussnotiz
Unser Arbeitsablauf
Erkundung & Bedarfsanalyse
Wir klären gemeinsam, welche Daten für welche Entscheidungen benötigt werden.
Aufbau des Datenmodells
Wir vereinen Ihre Quellen in einem einzigen, konsistenten und nachhaltigen Modell.
Dashboard-Design
Wir bauen klare, schnelle Dashboards, die die Sprache des Entscheiders sprechen.
Teamschulung
Ihr Team beobachtet die Dashboards nicht nur; es lernt, sie zu nutzen und abzufragen.
Laufender Support
Wenn sich das Geschäft ändert, entwickeln sich Modell und Dashboards mit; wir bleiben an Ihrer Seite.
Häufig gestellte Fragen
Funktioniert es mit unserem bestehenden ERP?
Ja. Wir verbinden Power BI mit dem von Ihnen genutzten ERP und den Datenbanken; bei Bedarf vereinen wir die Quellen mit einer dazwischengeschalteten Datenschicht in einem einzigen Modell. Sie müssen kein System wechseln.
Sind unsere Daten sicher?
Ihre Daten bleiben auf Ihrer Infrastruktur; der Zugriff auf die Dashboards wird durch das von uns definierte Rollen- und Berechtigungsschema begrenzt. Wer was sieht – das entscheiden Sie.
Kann unser Team lernen, es zu bedienen?
Ja; die Schulung ist Teil der Lieferung. Wir arbeiten persönlich mit den Teams, die die Dashboards täglich nutzen werden, und kommen bei Bedarf wieder.
Stört die Einrichtung unseren Betrieb?
Nein. Die Einrichtung verbindet sich nur lesend mit Ihren bestehenden Systemen; Ihr Tagesbetrieb läuft unverändert weiter.
Was passiert, wenn sich unser Berichtsbedarf ändert?
Das Modell wird entsprechend aufgebaut: Kommt eine neue Frage auf, genügt meist ein neues Dashboard, kein Neuaufbau. Genau dafür gibt es unser Support-Modell.
Sind Sie bereit, Ihre Daten sprechen zu lassen?
Gestalten wir Ihre Dashboards gemeinsam.
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