HubSpot begann als Marketingautomatisierung und weitete sich zum CRM aus. Anders als Salesforce ist es auf Bedienbarkeit gebaut und im Mittelstand stark.
01. Die Hub-Logik
Das Produkt ist nicht in Module, sondern in Hubs geteilt: Marketing, Sales, Service, Content, Operations und Commerce. Alle teilen dieselbe Kundendatenbank. Man kann den benötigten Hub kaufen und die übrigen weglassen.
02. Die kostenlose Stufe
Es gibt eine begrenzte, aber wirklich nutzbare Gratisversion: Kontaktverwaltung, Pipeline, E-Mail-Tracking und Formulare. Kleine Teams starten dort und wechseln beim Wachsen in bezahlte Stufen. Das ist zugleich die Verbreitungsstrategie.
03. Die Stärke
Geschwindigkeit von Einrichtung und Akzeptanz. Ein Vertriebsteam kann ohne Schulung beginnen. Da die häufigste Ursache gescheiterter CRM-Projekte die Nichtnutzung ist, wiegt das schwerer, als es wirkt.
04. Die Schwäche
In komplexen Unternehmensszenarien gibt es eine Flexibilitätsgrenze. Für mehrstufige Freigaben, komplexe Preisfindung und tiefe Anpassung passen Salesforce oder Dynamics besser.
05. Die Marketingseite
Hier unterscheidet es sich wirklich. E-Mail, Landingpages, Formulare, Workflows und Content liegen an einer Stelle. Für Unternehmen, die Marketing und Vertrieb auf denselben Daten führen wollen, die natürliche Wahl.
06. In der Türkei
Es gibt keine lokale Rechtsintegration; e-Rechnung und Buchhaltung bleiben im ERP. HubSpot als Frontend und das ERP als Backend zu positionieren, ist in der Türkei die häufigste Konstellation.