„Veröffentlichen wir auf Instagram unterhaltsamen Content.“ Diese für B2C-Marken richtige Strategie ist für B2B meist Zeitverschwendung. B2B- und B2C-Social-Media-Strategien unterscheiden sich von Grund auf. Die richtige Plattform, der richtige Ton, die richtige Frequenz – all das variiert je nach Zielgruppe.
01. Plattformwahl
Für B2B ist LinkedIn die erste Plattform. Entscheider und technische Profile sind dort. Instagram ist sekundär, für die Markenbekanntheit wichtig. TikTok und Reels braucht man für B2B meist nicht.
Für B2C ist es umgekehrt: Instagram und TikTok primär, LinkedIn in unterstützender Position.
02. Content-Ton
B2B-Ton: professionell, referenzbasiert, datengestützt, Langform-Artikel. Case Studies, Branchenberichte und technische Analysen schneiden gut ab.
B2C-Ton: nahbar, unterhaltsam, kurze Videos, nutzergenerierter Content. Das Emotionsmanagement ist entscheidend.
03. Veröffentlichungsfrequenz
Für B2B sind auf LinkedIn 3–5 Beiträge pro Woche ideal. Weniger, und der Algorithmus stuft herab; mehr, und es signalisiert Spam.
Für B2C hält auf Instagram 1 Beitrag pro Tag + Stories + 2–3 Reels pro Woche den Rhythmus.
04. Messkennzahlen
Bei B2B ist „Like“ keine Kennzahl; die eigentliche Messung: Profilbesuche, Nachrichten, Anzahl der Formularausfüllungen, Anzahl der in Verkäufe umgewandelten Leads.
Bei B2C ist eine direkte Verkaufsmessung möglich; die Rate „in den Warenkorb“ und die Conversion werden verfolgt.
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