Die Fertigung gehört zu den stärksten Bereichen von Netsis. Was das Modul zurückgibt, hängt jedoch direkt von der Qualität der eingegebenen Daten ab.
01. Stücklistenstruktur
Produktbäume lassen sich mehrstufig definieren. Die richtige Aufteilung der Halbfabrikate bestimmt unmittelbar Kostenrechnung und Planungsergebnisse.
02. Der Auftragsfluss
Geplante Produktion wird zum Fertigungsauftrag, Materialentnahme und Zugang laufen darüber. Werden Ausschuss und Verbrauchsabweichungen hier nicht erfasst, bildet die Kostenrechnung die Realität nicht ab.
03. MRP-Lauf
Aus Aufträgen, Beständen, Mindestbeständen und Wiederbeschaffungszeiten entstehen Einkaufs- und Fertigungsvorschläge. Sind die Zeiten nicht aktuell, werden die Vorschläge unbrauchbar.
04. Die Kapazitätsdimension
Materialplanung und Kapazitätsplanung sind verschiedene Themen. Planung ohne definierte Arbeitsplatzkapazitäten erzeugt Liefertermine, die nie eintreten.
05. Die Kostenseite
Die Differenz zwischen Standard- und Istkosten gehört regelmäßig analysiert. Eine große Differenz bedeutet, dass entweder die Stückliste nicht stimmt oder Rückmeldungen fehlen.
06. Reihenfolge der Einführung
Bereinigen Sie zuerst Stücklisten und Arbeitspläne, etablieren Sie dann die Auftragsdisziplin und schalten Sie MRP zuletzt ein. Projekte in umgekehrter Reihenfolge lassen das Modul ungenutzt.