Google Cloud ist einer der drei großen Cloud-Anbieter. Im Vergleich zu AWS und Azure ist der Marktanteil geringer, doch in bestimmten Bereichen (Datenanalytik, maschinelles Lernen, Kubernetes) nimmt es die Position des Branchenführers ein. In diesem Beitrag betrachten wir die Stärken von GCP und die richtigen Einsatzszenarien.
01. Die Hauptdienstkategorien
Die hervorstechenden Dienste:
- Compute Engine (VM), Cloud Run (serverless), GKE (Kubernetes)
- Cloud Storage, BigQuery (Analytik-Warehouse)
- Cloud SQL, Spanner (verteilte DB)
- Vertex AI (ML-Plattform)
- Anthos (Hybrid/Multi-Cloud)
02. BigQuery: der entscheidende Unterschied
Die stärkste Karte von GCP ist BigQuery. Ein serverloses Analytik-Warehouse, das Daten im Terabyte-Petabyte-Maßstab in Sekunden abfragt. Im Vergleich zu AWS Redshift und Azure Synapse ist die Einrichtungs- und Verwaltungslast minimal.
03. Führend bei Kubernetes
Google hat Kubernetes erfunden; GKE ist noch immer der ausgereifteste verwaltete Kubernetes-Dienst. Multi-Cluster-Verwaltung, Auto-Scaling, Security-Patching – alles fertig.
04. KI und ML
Mit TensorFlow und Vertex AI stark für ML-Workloads. In den letzten Jahren hat die OpenAI-+-Azure-Integration GCP in diesem Bereich jedoch überholt; mit Gemini das Bemühen, die Lücke zu schließen.
05. Preisgestaltung
Das Preismodell von GCP ist einfacher als das von AWS. Mit Committed Use Discounts (CUD) bringt eine 1- bis 3-jährige Bindung 30–57 % Rabatt. Der Sustained Use Discount wird automatisch angewendet.