In GCP gibt es für den „Server“-Bedarf mehrere Optionen. Die klassische VM (Compute Engine), der serverless Container (Cloud Run), das verwaltete Kubernetes (GKE). Die richtige Wahl hängt von der Architektur und dem Nutzungsprofil Ihrer Anwendung ab.
01. Compute Engine: die klassische VM
Wenn Sie Ihren eigenen Linux-/Windows-Server wollen, Compute Engine. Das Pendant zu AWS EC2. Instance-Typen, Datenträgerverwaltung, Netzwerk – all das verwalten Sie selbst.
02. Cloud Run: serverless Container
Sie laden Ihren Container hoch, er skaliert automatisch je nach HTTP-Anfrage, und wenn Sie ihn nicht nutzen, zahlen Sie nicht. Ideal für moderne Webanwendungen und APIs.
03. GKE: verwaltetes Kubernetes
Für komplexe Microservice-Architekturen. Die Stärke von Kubernetes + die Verwaltungsschicht von Google. Mit dem Autopilot-Modus ist auch die Node-Verwaltung automatisch.
04. Cloud Functions
Serverless auf der Ebene kleiner Funktionen. Begrenzter als Cloud Run, aber für einfache Event-Handler ausreichend.
05. Entscheidungsleitfaden
Eine kurze Orientierung:
- Modernes Web/API: Cloud Run
- Microservices, große Skalierung: GKE
- Klassische Anwendung, Individualsoftware: Compute Engine
- Kleiner Auslöser: Cloud Functions