Microsoft Fabric vereint Datenpipelines, Data Warehouse, Lakehouse, Echtzeitanalytik und Power BI unter einem Abonnement und einer Speicherschicht.
01. Was sich ändert
Früher wurden Data Factory, Synapse, Databricks und Power BI getrennt aufgesetzt und Daten dazwischen kopiert. Fabric bringt sie auf eine Oberfläche und lässt alle denselben Speicher nutzen.
02. Bestandteile
Data Factory bewegt Daten, Synapse Data Engineering transformiert, Data Warehouse deckt die SQL-Seite ab, Real-Time Intelligence verarbeitet Streams, Power BI visualisiert. Alles unter einem Dach.
03. OneLake
Das Herz der Plattform. Alle Daten liegen in einem logischen See im offenen Delta-Format. Verschiedene Engines lesen dieselben Daten ohne Kopie. Die meisten Speicher- und Aktualitätsprobleme lösen sich hier.
04. Das Lizenzmodell
Verkauft wird nach Kapazität. Bezahlt wird Rechenleistung, nicht die Nutzerzahl. Kleine Kapazitäten sind erschwinglich, doch bei voller Kapazität stellen sich Jobs in die Warteschlange; Kapazitätsplanung wird zur kritischen Managementaufgabe.
05. Für wen geeignet
Unternehmen, die Daten aus mehreren Quellen zusammenführen, Power BI intensiv nutzen und ein Datenteam haben. Bei wenigen Berichten aus einem einzigen ERP bringt Fabric nur zusätzliche Komplexität.
06. Ist der Wechsel Pflicht
Nein. Power-BI-Pro-Lizenzen laufen weiter. Fabric ist eine Stufe, die man bei wachsendem Bedarf betritt, kein erzwungener Umzug.