Power BI ist Teil von Fabric geworden und brachte einen neuen Verbindungsmodus mit: Direct Lake. Dieser Modus beseitigt eine lange bestehende Abwägung.
01. Das alte Dilemma
Der Importmodus ist schnell, aber die Aktualität hängt vom Zeitplan ab. DirectQuery ist aktuell, geht jedoch bei jeder Interaktion zur Quelle und ist langsam. Bei großen Datenmengen sind beide unangenehm.
02. Was Direct Lake leistet
Er liest Delta-Tabellen in OneLake direkt mit Arbeitsspeichergeschwindigkeit. Es gibt keinen Kopier- und Aktualisierungsschritt, und dennoch liegt die Leistung nahe am Importmodus. Daten erscheinen im Bericht, sobald sie in den See geschrieben sind.
03. Voraussetzungen
Die Daten müssen in einer Fabric-Lakehouse- oder Warehouse-Tabelle liegen. Externe Quellen sind mit Direct Lake nicht erreichbar. Zudem werden manche Modellierungsfunktionen nicht unterstützt und das Modell kann auf DirectQuery zurückfallen.
04. Wann Import bleiben sollte
Für kleine, selten wechselnde Datenmengen bleibt Import die einfachste Antwort. Bestehende Berichte mit komplexen Power-Query-Transformationen zu migrieren, lohnt sich nicht ohne Grund.
05. Modellentwurf ändert sich nicht
Unabhängig vom Modus braucht es ein Sternschema, korrekte Beziehungen und saubere Kennzahlen. Direct Lake beschleunigt kein schlecht gebautes Datenmodell.
06. Beim Wechsel
Migrieren Sie zuerst einen einzigen Bericht und messen Sie Leistung und Aktualität. Entscheiden Sie erst danach über einen Massenumzug.