Ein Agent ist nur so nützlich wie die Systeme, die er erreicht. Genau dort entsteht auch der Unternehmensnutzen: in der Arbeit mit ERP-, CRM- und Lagerdaten.
01. Nicht direkt an die Datenbank
Verbinden Sie einen Agenten nicht direkt mit der ERP-Datenbank. Setzen Sie eine Dienstschicht dazwischen, die festlegt, welche Vorgänge möglich sind. Diese Schicht setzt Rechte und Geschäftsregeln durch.
02. Werkzeuge eng definieren
Statt eines Werkzeugs "SQL ausführen" definieren Sie enge, zweckgebundene Werkzeuge wie "offene Aufträge des Kunden holen". Ein enges Werkzeug ist sicherer und für das Modell leichter richtig zu nutzen.
03. Mit Lesen beginnen
Geben Sie in der ersten Fassung nur Lesewerkzeuge: Auftragsstatus, Bestandsabfrage, Saldoauskunft. Der Nutzen zeigt sich rasch, das Risiko bleibt nahe null.
04. Der Schreibschritt
Wenn Schreiben geöffnet wird, muss jeder Vorgang freigegeben und idempotent sein: dieselbe Anfrage zweimal ausgeführt darf keine zwei Datensätze erzeugen. Bei Netzstörungen greift dieser Schutz.
05. Datenaktualität
Wie aktuell die Daten des Agenten sind, muss klar sein. Ein Agent, der aus einer nachts kopierten Berichtsdatenbank speist, beantwortet Bestandsfragen falsch.
06. Testumgebung
Entwickeln Sie einen Agenten nicht am produktiven ERP. Eine Testumgebung mit realistischen Daten senkt die Kosten der in den ersten Wochen unvermeidlichen Fehlaufrufe auf null.