Mehr als 70 % der in den Warenkorb gelegten Produkte erreichen die Bezahlung nicht. Das ist der Branchendurchschnitt. Doch 70 % auf 55 % zu senken, macht einen großen Unterschied – eine direkte Umsatzsteigerung. Hier sind 8 bewährte Taktiken.
01. Verkürzen Sie den Bezahlvorgang
Der größte Abbruchgrund ist ein langes Bezahlformular. Minimieren Sie die Anzahl der Schritte, fragen Sie keine unnötigen Felder ab. Eine Ein-Seiten-Kasse schneidet meist besser ab als eine mehrstufige.
02. Erlauben Sie den Gastkauf
Der Zwang „erst registrieren“ vertreibt 30 % der Einkäufer. Der Gastkauf muss offen sein; die Registrierung sollte eine Option bleiben.
03. Zeigen Sie die Versandkosten früh
Der größte Grund für einen Sinneswandel: hohe Versandkosten, die nicht im Warenkorb stehen, sondern erst auf der Bezahlseite erscheinen. Die Versandinformation muss auf Startseite und Produktseite sichtbar sein.
04. Mehrere Zahlungsmethoden
Nur Kreditkarte genügt nicht. Überweisung, Mobile Payment, digitale Geldbörsen (Papara, Ininal) und Ratenoptionen sollten je nach Ihrem Kundenprofil ergänzt werden.
05. Hinweis auf im Warenkorb verbliebene Produkte
Verlässt der Nutzer den Warenkorb, rettet ein Eingriff wie „In Ihrem Warenkorb liegt Produkt X, möchten Sie 10 % Rabatt?“ 5–15 % Conversion.
06. E-Mail- und SMS-Remarketing
Eine Erinnerung an den Nutzer mit dem Warenkorb nach 1 Stunde, 24 Stunden und 48 Stunden. Zusammen mit personalisierten Produktempfehlungen ist eine Rückkehrquote von 15–25 % normal.
07. Vertrauensabzeichen und Bewertungen
SSL, Garantien, Rückgabebedingungen und Nutzerbewertungen sollten auf der Bezahlseite sichtbar sein. Das räumt das Zögern „ob das wohl sicher ist?“ aus.
08. Speichern Sie die Warenkorb-URL
Kehrt der Nutzer zurück, nachdem er den Warenkorb verlassen hat, sollte er die Produkte nicht verlieren. Bei nicht angemeldeten Nutzern sollte der Warenkorb per Cookie 30 Tage gehalten werden.
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