Die größte Umwälzung der letzten zwei Jahre bei Google Ads ist Performance Max (PMax). Es vereint die Kanäle Search, Display, YouTube und Discover unter einer einzigen Kampagne, die der Algorithmus optimiert. Doch PMax richtig aufzusetzen, erfordert ein ganz anderes Denken als das klassische Search.
01. Was leistet PMax?
Klassisches Search: Sie bestimmen die Keywords, Sie geben Gebote ab. PMax: Sie liefern Ziele und Assets, Google wählt Keyword, Kanal und Gebot automatisch.
Dieser Ansatz bedeutet Algorithmus-Optimierung statt menschlicher Optimierung. Sie verlieren ein kleines Stück Teilkontrolle, gewinnen aber Skalierung.
02. Wann PMax, wann Search?
Fälle, in denen PMax stark ist:
- E-Commerce (besonders in Kombination mit Shopping)
- Breite Zielgruppe
- Ausreichend Daten (hohe Conversion-Zahl)
Fälle, in denen Search stark ist:
- Nischenprodukt / -dienstleistung
- Lokales Geschäft
- Wenig Daten (der Algorithmus wird nicht ausreichend gespeist)
03. Vorbereitung der Asset-Gruppe
Der einzige Ort mit manueller Kontrolle in PMax: die Assets. So gut die Bilder, Videos und Texte, die Sie eingeben, desto besser arbeitet PMax. Standard: 5+ Bilder, 3+ Videos, 5+ Überschriften, 3+ Beschreibungen.
04. Grenzen der Messung
Die größte Kritik an PMax: Welches Keyword wie viel gebracht hat, ist nicht klar sichtbar. Google liefert nur Daten auf „Kampagnenebene“. Wer Details will, sollte Search-Kampagnen parallel laufen lassen; ein Hybridmodell aus PMax + Search ist in den meisten Szenarien optimal.
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