Datenbankverwaltung ist schwierig. Backup, Versionsaktualisierung, HA (High Availability), Performance-Tuning – jedes ist eine eigene Fachdisziplin. AWS RDS ist der Weg, diese Verwaltungslast an AWS abzugeben. Sie konzentrieren sich nur auf Ihre Daten und Ihr Schema.
01. Unterstützte Datenbanken
Innerhalb von RDS gibt es 6 Engines:
- MySQL
- PostgreSQL
- MariaDB
- Oracle
- SQL Server
- Amazon Aurora (von AWS selbst entwickelt)
Jede ist zu 99 % mit ihrer klassischen On-Premise-Version kompatibel.
02. Der Aurora-Unterschied
Aurora ist mit MySQL und PostgreSQL kompatibel, aber für die Infrastruktur von AWS optimiert. 3- bis 5-mal leistungsfähiger als Standard-RDS, mit automatischer Replikation auf 6 Kopien.
03. Backup und Point-in-Time Recovery
Automatisches Backup 7–35 Tage. Mit Point-in-Time Recovery können Sie zu jeder beliebigen Minute (innerhalb der letzten 35 Tage) zurückkehren. Auch manuelle Snapshots werden unterstützt.
04. Multi-AZ vs. Read Replica
Multi-AZ: synchrone Kopie in derselben Region, für Failover (Hochverfügbarkeit). Read Replica: asynchrone Kopie, um die Leselast zu verteilen (Performance).
05. Kostenoptimierung
RDS kann teuer sein. Wege zur Optimierung:
- Reserved Instance (1–3 Jahre Rabatt)
- Aurora Serverless (keine Zahlung, solange nicht genutzt)
- Anzahl der Read Replicas am tatsächlichen Bedarf ausrichten
- Storage-Auto-Scaling (übermäßige Reservierung vermeiden)