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Amazon AWS 14 April 2026 · 6 Min. Lesezeit

'AWS RDS: Verwaltete Datenbankdienste'

MySQL, PostgreSQL, SQL Server, Aurora; Datenbankwahl in AWS, Backup, HA und Kostenanalyse.

AWS RDS Datenbank Aurora

Datenbankverwaltung ist schwierig. Backup, Versionsaktualisierung, HA (High Availability), Performance-Tuning – jedes ist eine eigene Fachdisziplin. AWS RDS ist der Weg, diese Verwaltungslast an AWS abzugeben. Sie konzentrieren sich nur auf Ihre Daten und Ihr Schema.

01. Unterstützte Datenbanken

Innerhalb von RDS gibt es 6 Engines:

  • MySQL
  • PostgreSQL
  • MariaDB
  • Oracle
  • SQL Server
  • Amazon Aurora (von AWS selbst entwickelt)

Jede ist zu 99 % mit ihrer klassischen On-Premise-Version kompatibel.

02. Der Aurora-Unterschied

Aurora ist mit MySQL und PostgreSQL kompatibel, aber für die Infrastruktur von AWS optimiert. 3- bis 5-mal leistungsfähiger als Standard-RDS, mit automatischer Replikation auf 6 Kopien.

03. Backup und Point-in-Time Recovery

Automatisches Backup 7–35 Tage. Mit Point-in-Time Recovery können Sie zu jeder beliebigen Minute (innerhalb der letzten 35 Tage) zurückkehren. Auch manuelle Snapshots werden unterstützt.

04. Multi-AZ vs. Read Replica

Multi-AZ: synchrone Kopie in derselben Region, für Failover (Hochverfügbarkeit). Read Replica: asynchrone Kopie, um die Leselast zu verteilen (Performance).

05. Kostenoptimierung

RDS kann teuer sein. Wege zur Optimierung:

  • Reserved Instance (1–3 Jahre Rabatt)
  • Aurora Serverless (keine Zahlung, solange nicht genutzt)
  • Anzahl der Read Replicas am tatsächlichen Bedarf ausrichten
  • Storage-Auto-Scaling (übermäßige Reservierung vermeiden)
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