AWS ist die Nummer 1 des weltweiten Cloud-Marktes. Mit 200+ verschiedenen Diensten deckt es fast jeden Softwareinfrastrukturbedarf ab. Doch angesichts dieser 200 Dienste bleiben die meisten Einsteiger bei der Frage „wo soll man anfangen“ hängen.
01. Die Hauptdienstkategorien
Die 5 entscheidenden Kategorien:
- Compute (EC2, Lambda, ECS)
- Storage (S3, EBS, Glacier)
- Database (RDS, DynamoDB, Aurora)
- Networking (VPC, CloudFront, Route53)
- Security (IAM, KMS, GuardDuty)
Diese 5 Kategorien decken die meisten Szenarien ab.
02. EC2 vs. Lambda
EC2: der klassische Server; Sie verwalten ihn. Lambda: serverless; Sie legen den Code ab, die Ausführung liegt bei AWS. Einfache Workloads sind auf Lambda sehr wirtschaftlich; dauerhaft laufende Server sind auf EC2 besser geeignet.
03. S3: Objektspeicher
S3 ist selbst für Milliardenunternehmen ein grundlegender Baustein. Dateispeicherung, Backup, statisches Web-Hosting, Big-Data-Lake – all das läuft auf S3. Die Haltbarkeit beträgt elf Neunen (99,999999999 %).
04. RDS: Verwaltete Datenbank
Mit RDS werden MySQL-, PostgreSQL-, SQL-Server- und Oracle-Datenbanken von AWS verwaltet. Backup, Patch, Hochverfügbarkeit – all das liegt bei AWS. Sie ersparen sich die Verwaltung Ihres eigenen Datenbankservers.
05. Die Komplexität der Preisgestaltung
Der größte Kritikpunkt an AWS ist die Preisgestaltung. Zahle, was du nutzt, aber jeder Dienst hat eine andere Messeinheit. AWS Cost Explorer und Budgetwarnungen sollten unbedingt eingerichtet werden.