„Die Website soll auch auf dem Handy funktionieren.“ Dieser Satz genügte vor 10 Jahren. Heute ist das Handy nicht das zweite, sondern das erste Medium der Website. In der Türkei kommen 70 %+ des Traffics vom Handy. Mobile-First-Design ist kein Trend mehr, sondern eine Infrastrukturanforderung.
01. Was bedeutet Mobile-First?
Im Designprozess zuerst den mobilen Bildschirm zu zeichnen und die Designentscheidungen auf dem Mobilgerät zu treffen. Die Desktop-Version ist die erweiterte Fassung der mobilen Basis. Das genaue Gegenteil des klassischen Ansatzes.
02. Trefferbereiche und Fingerergonomie
Im mobilen Design ist ein minimaler Touch-Bereich von 44×44 px der Standard. Die Druckfläche des Fingers hat etwa diese Größe. Kleinere Buttons erhöhen die Fehlerquote dramatisch.
03. Menü und Navigation
Auf dem Desktop sind 8 Menüpunkte normal, auf dem Handy zu viele. Ein Hamburger-Menü ist zu bevorzugen; die Hauptaktionen (wie „Angebot einholen“) sollten über dem Menü stets erreichbar sein.
04. Inhaltsreihenfolge
Auf dem Handy bestimmt das, was zuerst sichtbar ist, das Nutzererlebnis. Hero-Überschrift, Unterabsatz und primäre CTA sollten im ersten Bildschirm sichtbar sein. Information per Wischen nach rechts/links zu vermitteln, sollte – weil unpraktisch – so weit wie möglich vermieden werden.
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