Google belohnt die „schnelle“ Website, aber was heißt „schnell“? Die Antwort steckt in den Core Web Vitals: Mit drei konkreten Metriken wird die Performance des Nutzererlebnisses gemessen. Diese Metriken sind inzwischen ein Ranking-Signal; man kann ihnen nicht ausweichen.
01. LCP (Largest Contentful Paint)
Wann das größte visuelle Element der Seite erscheint. Ziel: unter 2,5 Sekunden. Verbesserung:
- Bilder im Next-Gen-Format (WebP, AVIF) ausliefern
- Kritisches CSS inline laden
- Das Hero-Bild nicht per Lazy-Load laden
- CDN nutzen
02. INP (Interaction to Next Paint)
Hat 2024 FID abgelöst. Wie schnell die Website auf eine Nutzerinteraktion reagiert. Ziel: unter 200 ms. Verbesserung:
- Schweres JavaScript per Code-Splitting aufteilen
- Third-Party-Skripte deferrieren
- Web Worker nutzen
03. CLS (Cumulative Layout Shift)
Wie stark Elemente beim Laden der Seite verrutschen. Ziel: unter 0,1. Verbesserung:
- Für Bilder müssen width/height unbedingt angegeben werden
- Font-FOIT/FOUT verhindern
- Dynamische Werbeflächen vorab reservieren
04. Messwerkzeuge
Die Standardwerkzeuge zur Messung der Core Web Vitals:
- Google PageSpeed Insights
- Chrome DevTools Lighthouse
- Google Search Console (echte Nutzerdaten)
- Chrome UX Report (CrUX)
Der Score der Testumgebung kann vom Score echter Nutzer abweichen; Entscheidungen sollten anhand echter Nutzerdaten getroffen werden.
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