MCP ist ein offenes Protokoll, das die Anbindung von Sprachmodellen an externe Systeme standardisiert. Es beseitigt die Notwendigkeit, für jedes Werkzeug eine eigene Integration zu schreiben.
01. Das gelöste Problem
Ein Modell an ERP, Dateisystem und Datenbank anzubinden, erforderte bisher je eigenen Code. MCP definiert diese Verbindungen über eine gemeinsame Schnittstelle; ein einmal geschriebener Server funktioniert mit verschiedenen Clients.
02. Grundbegriffe
Ein MCP-Server stellt die Fähigkeiten eines Systems als Werkzeuge bereit. Ein MCP-Client ist die Seite, auf der das Modell läuft. Das Modell liest aus den Definitionen, was ein Werkzeug tut, und ruft es bei Bedarf auf.
03. Die Entsprechung im Unternehmen
Schreiben Sie einen MCP-Server für Ihr ERP, wird derselbe Server in verschiedenen KI-Clients nutzbar. Die Integrationsinvestition fließt in den Standard statt in ein einzelnes Werkzeug.
04. Rechtegrenzen
Dass ein Modell ein Werkzeug aufrufen kann, darf nicht bedeuten, dass es zu diesem Vorgang berechtigt ist. Die Autorisierung gehört auf die Serverseite, gebunden an die Benutzeridentität.
05. Schreibende Vorgänge
Lesende Werkzeuge sind risikoarm. Werkzeuge, die Datensätze anlegen, ändern oder löschen, brauchen einen Freigabeschritt und eine Protokollierung. Unumkehrbare Vorgänge dem Modell nicht direkt zu öffnen, ist Grundprinzip.
06. Womit beginnen
Bauen Sie Ihren ersten MCP-Server auf einer rein lesenden Berichtsquelle. Der Nutzen zeigt sich schnell, das Risiko bleibt gering, und das Team lernt das Protokoll an echten Daten.