Die Versionsverfolgung in Odoo verlangt häufiger Entscheidungen als bei anderen ERP. Ein jährlicher Releasezyklus und ein begrenztes Supportfenster machen das Upgrade zur regelmäßigen Aufgabe.
01. Der heutige Stand
Odoo 18 ist die aktuelle stabile Version und wird bis Oktober 2027 unterstützt. Odoo 19 befindet sich in der Auslieferungslinie; Ablaufautomatisierung und betriebliche Verbesserungen sind die hervorgehobenen Themen.
02. Das Supportfenster
Odoo unterstützt in der Regel die letzten drei Versionen. Auf einer alten zu bleiben heißt, auf Sicherheitsupdates und neue Module zu verzichten. Versionen zu überspringen ist möglich, doch je größer der Sprung, desto höher die Umstiegskosten.
03. Der Anpassungsfaktor
Die Upgrade-Kosten bestimmt nicht Odoo selbst, sondern die von Ihnen beauftragten Module. Jede Anpassung braucht Test und Nacharbeit in der neuen Version; deshalb gehört ein Anpassungsverzeichnis geführt.
04. Community und Enterprise
In Enterprise gibt es Upgrade-Service und Support; in Community liegt diese Arbeit ganz bei Ihnen oder Ihrem Partner. In der langfristigen Kostenrechnung wird dieser Posten oft übersprungen.
05. Wann upgraden
Nicht sofort beim Erscheinen, sondern nach den ersten Korrekturpaketen. Andererseits gibt es keinen Aufschub mehr, wenn bis zum Supportende weniger als ein Jahr bleibt.
06. Türkische Lokalisierung
Prüfen Sie vor dem Upgrade, ob die Lokalisierungsmodule in der Zielversion bereitstehen. Anpassungen bei e-Rechnung und Buchhaltung sind versionsabhängig und können verspätet kommen.