Microsoft 365 ist, richtig eingerichtet, eine sichere Plattform. Doch die Standardeinstellungen genügen nicht für die unternehmensweite Sicherheit. Von MFA bis Conditional Access ist der saubere Aufbau der Sicherheitsschichten das Wesentliche.
01. Verpflichtende MFA
Ein unternehmensweiter M365-Tenant ist ohne 2FA oder MFA undenkbar. Mit Security Defaults am schnellsten, mit Conditional Access am feinsten abgestimmt werden MFA-Richtlinien aufgesetzt.
02. Conditional Access
Regeln wie „Fordere MFA, wenn der Zugriff von außerhalb der Türkei kommt“, „für das Administratorkonto immer MFA“, „Zugriff von außerhalb geschützter Geräte blockieren“. Kommt mit der Enterprise-E3-Lizenz.
03. Sign-in-Risikoanalyse
Microsoft bewertet Anmeldeversuche verhaltensbasiert (Impossible Travel, Anomalie). Hochriskante Anmeldungen können automatisch blockiert werden oder eine zusätzliche Verifizierung erfordern.
04. DLP (Data Loss Prevention)
Damit sensible Daten (Ausweisnummer, Kreditkarte) nicht per E-Mail oder OneDrive nach außen gelangen, werden DLP-Regeln definiert. Liegt unter Purview.
05. Der Zero-Trust-Ansatz
Das Zero-Trust-Prinzip: „Vertraue keinem Gerät und keinem Nutzer standardmäßig.“ Der Weg, mit M365 eine Zero-Trust-Architektur aufzubauen: kontinuierliche Verifizierung, minimale Berechtigung, Annahme eines Verstoßes.