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Microsoft Azure 24 Mai 2026 · 5 Min. Lesezeit

'Azure SQL vs. Cosmos DB: Die richtige Datenbankwahl'

Die zwei großen Datenbankdienste von Azure; das relationale Azure SQL und das NoSQL-Cosmos-DB, in welchem Szenario welches?

Azure Azure SQL Cosmos DB Datenbank

Die Datenbankwahl in Azure verengt sich meist auf Azure SQL oder Cosmos DB. Die beiden lösen sehr unterschiedliche Probleme. Eine falsche Wahl bringt sowohl in Sachen Performance als auch Kosten schlechte Ergebnisse.

01. Azure SQL: relational

Die für die Cloud angepasste Fassung des Microsoft SQL Server. ACID-Transaktionen, komplexe SQL-Abfragen, ein ausgereiftes Ökosystem. Für die meisten Unternehmensanwendungen die richtige Wahl.

02. Cosmos DB: global verteiltes NoSQL

Cosmos DB ist eine global verteilte NoSQL-Datenbank. Als SLA 99,999 % Verfügbarkeit, einstellige Millisekunden-Latenz. Stark in Szenarien mit mehreren Regionen.

03. Cosmos-DB-API-Optionen

Cosmos DB unterstützt mehrere APIs:

  • SQL API (nativ)
  • MongoDB API (für die Mongo-Migration)
  • Cassandra API
  • Gremlin API (Graph)
  • Table API (einfaches Key-Value)

04. Einsatzszenarien

Eine kurze Orientierung:

  • Klassische Geschäftsanwendungen: Azure SQL
  • Hoher Traffic, niedrige Latenz: Cosmos DB
  • Global verteilte Kundschaft: Cosmos DB
  • Komplexes Reporting, joins erfordernde Analyse: Azure SQL

05. Der Preisunterschied

Azure SQL ist meist wirtschaftlicher. Die Stärke von Cosmos DB kostet teuer; sie ist nicht in jedem Szenario nötig. Im kleinen Maßstab, für Standard-Geschäftsanwendungen, ist Cosmos DB überdimensioniert.

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